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Apples iOS 16.3 wird Unterstützung für Sicherheitsschlüssel anbieten


Apples iOS 16.3 wird Unterstützung für Sicherheitsschlüssel anbieten

Die demnächst erscheinende Version des mobilen Betriebssystems iOS von Apple wird zusätzliche Sicherheit durch die Unterstützung von Sicherheitsschlüsseln bieten.

Fokus auf Verbesserung der Sicherheit

Nach Apples Ankündigung aus dem letzten Dezember, die Sicherheitsfunktionen des iPhone-Betriebssystems iOS auszubauen, wird das Update auf iOS 16.3 laut der Nachrichtenseite "OSXDaily" die Unterstützung von Sicherheitsschlüsseln einführen. Sicherheitsschlüssel oder auch Security-Token werden im Rahmen der Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet. Mit einem physischen Sicherheitsschlüssel als zweitem Faktor neben einem Passwort hat nur derjenige, der den Sicherheitsschlüssel tatsächlich in seinem Besitz hat, die Möglichkeit, sich bei entsprechend geschützten Diensten anzumelden.

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Für besonders sicherheitssensible Anwender geeignet

Laut Apple ist die Einbindung der Sicherheitstokens insbesondere an Prominente oder Politiker gerichtet, aber auch jeder andere Anwender, der sich besonders gut vor Hackerangriffen oder sonstigen unbefugten Zugriffen schützen will, kann die Sicherheit seiner Apple-ID durch die Verbindung mit einem Hardware-Sicherheitsschlüssel einer Drittpartei verbessern. In der Anwendung gestalten sich die Sicherheitsschlüssel denkbar einfach: Nach der erstmaligen Einrichtung ist lediglich die Verbindung des Tokens mit dem Gerät erforderlich - etwa über Apples Lightning-Stecker.

Weniger Passwörter als langfristiges Ziel

Als Mitglied der FIDO-Alliance, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Abhängigkeit von Passwörtern zu reduzieren oder Passwörter perspektivisch sogar ganz zu ersetzen, ist der Schritt zum Ausbau der Zwei-Faktor-Authentifizierung nur konsequent. Der Verband entwickelt unter anderem Methoden, die es den Endnutzern erleichtern sollen, sich sicher und unkompliziert bei Onlinediensten anzumelden, ohne sich eine Vielzahl komplizierter und langer Passwörter merken zu müssen. Mitglieder des Verbunds sind neben Apple auch Unternehmen wie Amazon, Intel, Microsoft oder QUALCOMM.

Sonstige Änderungen konzentrieren sich auf Fehlerbehungen

Ansonsten dürfen die Nutzer von iOS 16.3 laut "OSXDaily" vor allem Fehlerbehebungen erwarten: So sollen Fehler behoben werden, bei denen die Sprachassistentin Siri Musikanfragen nicht versteht oder während der Benutzung von CarPlay nicht korrekt verarbeitet. Zudem wird mit dem neuen Update Unterstützung für den ebenfalls bald erscheinenden Lautsprecher HomePod 2 eingeführt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: nui7711 / Shutterstock.com

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