Zahlung per Hand

Amazon One: Neue Zahlungsmethode des Online-Riesen geht unter die Haut


Amazon One: Neue Zahlungsmethode des Online-Riesen geht unter die Haut

Der Shopping-Gigant kündigte die Einführung eines neuartigen Zahlungssystems für kontaktlose Real-Life-Transaktionen an. Benötigt wird dabei lediglich ein Wink mit der Hand.

Die Hand als Kreditkarte

Am 29. September hat Amazon die Einführung eines neuartigen Bezahlsystems via Unternehmens-Blogbeitrag bekannt gegeben.

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Eine technologische Innovation namens Amazon One soll das Einkaufserlebnis in Amazon-Go-Supermärkten künftig sowohl komfortabler als auch sicherer gestalten, indem eine simple Handgeste den kontaktlosen Zahlungsvorgang auslöst. Dafür benötigt wird ein designiertes Handlesegerät und eine Kreditkarte, die im Vorfeld im System hinterlegt werden muss. Amazon One scannt dabei die Handfläche des jeweiligen Kunden und stellt basierend auf den dabei ermittelten individuellen Daten eine Verbindung zur hinterlegten Kreditkarte her.

So funktioniert’s

In einem BBC-Interview erklärt Dr. Basel Halak von der Fakultät für Elektronik und Informatik der Universität Southampton, welche Parameter durch Amazon One ausgewertet werden, um den Kunden zu identifizieren. "Die handflächenbasierte Identifikation beruht auf der Erfassung der Venenmuster der Handfläche", sagt der Experte für Embeded Systems und IoT. Er führt weiterhin aus: "Diese Muster sind für jeden Finger und für jede Person unterschiedlich, und da sie unter der Hautoberfläche verborgen sind, ist eine Fälschung äußerst schwierig."

Weitere Einsatzgebiete möglich

Aktuell sind Zahlungen per Amazon One-Technologie nur in Amazon-Go-Supermärkten in Seattle, Washington, möglich - weitere Filialen sollen jedoch folgen.

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Laut Amazon haben bereits weitere Konzerne ihr Interesse am Amazon One-Konzept bekundet. Verhandlungsgespräche bezüglich der Zurverfügungstellung sollen aktuell stattfinden. Nähere Informationen zu den interessierten Unternehmen sind jedoch nicht bekannt. Im Gespräch sollen Unternehmen sein, die ihre Zutrittssteuerung per Handflächenscan regulieren wollen - auch die Nutzung in Stadien käme in Frage.

Amazon betont, dass das System nicht an ein klassisches Amazon-Konto gebunden ist - die benötigten Daten sollen eine Kreditkarte, eine gültige Mobilfunkrufnummer und die aus dem Hand-Scan ermittelten Daten umfassen.

Inna Warkus / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com, NPFire / Shutterstock.com

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