Zugang zu Tesla-Infos

Nach Beschwerden: Tesla gibt Reparatur-Informationen für unabhängige Kfz-Betriebe frei


Nach Beschwerden: Tesla gibt Reparatur-Informationen für unabhängige Kfz-Betriebe frei

Nach mehreren Beschwerden bei der EU-Kommission gewährt Tesla nun endlich Zugang zu seinen Wartungs- und Reparaturinformationen. Teil der Beschwerde gegenüber Tesla war unter anderem der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Unabhängige Kfz-Betriebe können nun uneingeschränkt auf Informationen bezüglich der Wartung und Reparatur von Tesla-Fahrzeugen zugreifen. Doch laut dem ZDK gibt es nach wie vor Nachbesserungsbedarf.

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Tesla öffnet Reparatur-Plattform

Die Beschwerde des ZDK und anderen Marktteilnehmern bei der EU-Kommission hat Wirkung gezeigt. Denn seit Jahresbeginn können auch unabhängige Kfz-Betriebe auf die Reparatur-Plattform des US-amerikanischen Autobauers zugreifen.

"Dieser Erfolg zeigt, wie wichtig die intensive Verbandsarbeit gerade auch auf europäischer Ebene ist", betont Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident, in einer Pressemitteilung des Verbands. Denn laut dem Gesetzgeber, müssen alle Kfz-Betriebe diskriminierungsfreie Zugänge zu Reparatur- und Wartungsinformationen sowie Diagnose- und Programmierungssoftware erhalten, wie automobilwoche.de schreibt.

ZDK kritisiert hohe Gebühren

Allerdings sind mit der Öffnung noch nicht alle Konfliktpunkte vom Tisch. Denn laut den Informationen des ZDK verlangt Tesla nun eine Servicegebühr von 125 Euro pro Stunde für die Nutzung der Diagnose- und Programmierungssoftware. Noch ganze 30 Euro kostet eine Stunde für den Zugriff auf Wartungsinformationen über das technische Portal.

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Nach Einschätzung des ZDK verstößt diese hohe Gebühr gegen die in der Typengenehmigungsverordnung (EU) 2018/858 verankerte Diskriminierungsklausel. "Wir werden daher auch dieses Problem an die zuständigen Stellen bei der Europäischen Kommission kommunizieren, um eine Verbesserung zu erwirken", sagt Hülsdonk weiter.

Plattform für Gebrauchtwagen von Tesla

Eine weitere Service-Neuerung findet sich unterdessen bei den Gebrauchtwagen-Informationen auf der Webseite von Tesla. Dort lassen sich nun genauere Informationen über die verfügbaren Gebrauchtwagen finden.

Neu soll laut teslamag.de sein, dass dort jetzt auch eingesehen werden kann, ob das Fahrzeug bereits einen Unfall hatte oder nicht. Auch das Datum der Erstzulassung und im Einzelfall sogar das aktuelle oder vorherige Kennzeichen lassen sich bei einzelnen Fahrzeugen abrufen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: betto rodrigues / Shutterstock.com

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