Zum Schutz der Kids

Netflix-Update ermöglicht verbesserte Kindersicherung


Netflix-Update ermöglicht verbesserte Kindersicherung

Netflix zählt weltweit zu den größten Streamingdiensten, gerade während der Corona-Pandemie konsumieren die Verbraucher vermehrt Serien und Filme über das Internet. Damit unbeaufsichtigte Kinder nicht auf Inhalte stoßen, die nicht für ihre Altersklasse bestimmt sind, hat Netflix mit einem Update die Kontrollmöglichkeiten für Eltern überarbeitet.

Netflix überarbeitet Kindersicherung

Streamingdienste werden beim Verbraucher immer populärer, vor allem die aktuelle Situation lässt die Menschen weltweit vermehrt Film- und Fernsehproduktionen konsumieren. Aufgrund des sozialen Lockdowns, welcher der Corona-Pandemie geschuldet ist, müssen Kinder und Eltern zurzeit zu Hause bleiben.

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Die Eltern müssen aber dennoch arbeiten, unabhängig, ob sie dies im Homeoffice oder außerhalb der eigenen vier Wände tun, vertreiben sich die Kinder die Zeit oft unbeaufsichtigt.

Da sich die Bedienung von Netflix kinderleicht gestaltet, wäre vielen Kindern der Zugang zu nicht altersgerechten Inhalten möglich. Die Streamingplattform hat zahlreiche Produktionen mit Altersbeschränkungen zwischen FSK 16 und FSK 18 im Angebot, welche die Kinder so konsumieren könnten.

Jetzt hat Netflix die bereits vorhandenen Kindersicherungsmaßnahmen überarbeitet und verbessert.

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Profile konfigurieren

Die Kontrollmöglichkeiten für Eltern haben sich mit dem neuen Update erheblich verbessert. Zum einen können einzelne Profile, die von den Kindern nicht genutzt werden sollen, mit einem Sicherheitscode für Unbefugte sperren.

Zum anderen lassen sich für spezielle Profile gewisse Inhalte manuell sperren, sodass diese überhaupt nicht mehr angezeigt werden oder finden lassen. Die Profile der Kinder können jedoch auch pauschal auf eine Altersbeschränkung angepasst werden, das heißt jedem Profil können die Abstufungen FSK 0, 6 und 12 zugeteilt werden. Dann werden auch hier nur entsprechende Inhalte bereitgestellt.

Für Jugendliche können zudem FSK 16 beziehungsweise FSK 18-Inhalten separat gesperrt oder freigegeben werden, wobei FSK 18 die höchste Stufe darstellt und nur für Erwachsene bestimmt ist.

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Titelverlauf kontrollieren

Die altersspezifischen Konfigurationen lassen sich über die Einstellungen des jeweiligen Profils finden. Hierfür müssen die Eltern das Profil ihres Kindes aufrufen und auf "Profil-Altersfreigabe" gehen. Unter diesem Menüpunkt lassen sich dann pauschale Alterssperren einrichten, sowie konkrete Inhalte sperren.

Über einen vierstelligen PIN lässt sich eine etwaige Sperre im Nachhinein wieder aufheben.

Zudem ist es den Eltern nun möglich nachzuvollziehen, wie viele Filme beziehungsweise Serien-Folgen das Kind zu welchem Zeitpunkt gesehen hat. Der Titelverlauf ist auch unter dem Menüpunkt Kindersicherung zu finden.

Dementsprechend besser gestaltet sich nun die Kontrolle der Eltern über den Film- und Serienkonsum der eigenen Kinder, ohne sich dabei selbst einschränken zu müssen.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: dennizn / Shutterstock.com

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