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"Boomerang-Hiring": Ex-Angestellte erneut an Board holen


"Boomerang-Hiring": Ex-Angestellte erneut an Board holen

Viele Unternehmen Deutschlands haben das Problem, dass etwa ein Drittel ihrer Stellen aus Mangel geeigneter Bewerber nur schwer besetzt werden können. Eine Lösung dieses Problems könnte das Boomerang-Hiring sein. Immer mehr HR-Profis ziehen es in Betracht ehemalige Mitarbeiter wieder einzustellen.

Was ist Boomerang-Hiring?

Das Boomerang-Hiring ist eine personalpolitische Taktik, bei welcher der Schwerpunkt darauf liegt mit ehemaligen Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. Ziel ist es, diesen den Wiedereinstieg in das Unternehmen offen zu halten. So kann das Unternehmen, durch einen Personalverantwortlichen, zu einem späteren Zeitpunkt auf den ehemaligen Mitarbeiter zugehen und ihn für die eigene Firma zurückgewinnen.

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Welche Vorteile hat das Boomerang-Hiring?

Einer der Vorteile des Boomerang-Hiring ist, dass der Mitarbeiter mit der Unternehmenskultur und dem Arbeitsplatz vertraut ist. Der Onboarding-Prozess kann daher schneller abgeschlossen werden. Gegebenenfalls ist der ehemalige Angestellte auch noch mit anderen Kollegen vertraut. Außerdem ist diese Art des Recruiting weniger kostenaufwändig als große Recruiting-Kampagnen, um eine Stelle zu besetzen. Darüber hinaus ist das Risiko, einen unpassenden Kandidaten einzustellen, wesentlich geringer. Man kann sich auch sicher sein, dass ein ehemaliger Angestellter, der sich entschließt zurückzukehren, dem Unternehmen positiv gegenübersteht. Einen solchen Mitarbeiter wiedereinzustellen, der für eine gewisse Zeit bei einem anderen Unternehmen beschäftigt war, bringt auch einige Vorteile. In dieser Zeit konnten zum Beispiel neue Erfahrungen gesammelt werden, welche auch für das eigene Unternehmen wertvoll sein können.

Darauf muss geachtet werden

Was jedoch einigen Unternehmen im Bezug auch Boomerang-Hiring fehlt, ist eine passende Strategie. Ist es erwünscht, dass der ausscheidende Mitarbeiter zurückkehrt, sollte man dies in einem Abschiedsgespräch deutlich machen, um die Türen offen zu halten. Außerdem ist es wichtig den Kontakt mit ehemaligen aufrechtzuerhalten. Über Newsletter, Alumnigruppen oder den direkten Kontakt zu Personalvermittlern wird die Verbindung mittels Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder einfach per Mail bewahrt. Das wichtigste ist jedoch, im Guten mit dem ausscheidenden Mitarbeiter auseinander zu gehen.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jirsak / Shutterstock.com, granata68 / Shutterstock.com

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