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P&R-Insolvenz: 110 Millionen Euro für die Gläubiger gesichert


P&R-Insolvenz: 110 Millionen Euro für die Gläubiger gesichert

Möglicher Gesamterlös für Geschädigte beziffert: Rund 54.000 Investoren des Pleite-Container-Anbieters P&R erhalten derzeit Post vom Insolvenzverwalter.

von Redaktion €uro am Sonntag

Bislang seien aus der Containervermietung rund 110 Millionen Euro von der Schweizer P&R-Gesellschaft überwiesen worden, teilt die Münchner Rechtsanwaltskanzlei Jaffé mit. 2019 könnten aus der "regulären Vermietung und Verwertung" weitere 150 Millionen Euro hinzukommen. Abhängig von der Marktentwicklung sei bis Ende 2021 mit Gesamterlösen von 560 Millionen Euro zu rechnen. Bei einer Schadenssumme von 3,5 Milliarden Euro wäre das nur ein Siebtel.

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Der Insolvenzverwalter schlägt den betroffenen Investoren zudem vor, einem Vergleich zuzustimmen. Als Gläubiger sollen sie anstelle ihrer bereits angemeldeten Forderungen neue, zumeist niedrigere Beträge ansetzen. Zudem sollen Geschädigte keine weiteren Forderungen an die deutschen P&R-Gesellschaften und die P&R Equipment & Finance in der Schweiz richten. "Die Vorgehensweise dient dem Schutz der Gläubiger. Sie ist auch erforderlich, um zu vermeiden, dass sich einzelne Gläubiger Vorteile zulasten der Gemeinschaft verschaffen", erklärt der Insolvenzverwalter.







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Bildquellen: istock/Brian Jackson, donvictorio / Shutterstock.com

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