Euro am Sonntag-Meldung

Geförderte Pflege: Zusatzpolicen boomen


Geförderte Pflege: Zusatzpolicen boomen

Die Zahl staatlich geförderter Pflegeversicherungen ist im vergangenen Jahr kräftig gestiegen.

von Martin Reim, Euro am Sonntag

Das Plus der sogenannten ­Pflege-Bahr-Policen betrug 22,4 Prozent ­ auf 683 500 Verträge, wie ein Sprecher des PKV-Verbands gegenüber €uro am Sonntag sagte.

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Damit läuft dieses Vorsorgeprodukt erheblich besser als etwa die gleichfalls staatlich geförderte Riester-Rente, die ­zuletzt stagnierte. Allerdings hat sich beim Pflege-Bahr der Anstieg gegenüber 2014 verlangsamt, als der Zuwachs 55,3 Prozent betrug. Zugleich wurde das Ziel von einer Million Verträgen erneut verfehlt. Verbandschef Uwe Laue hatte dieses bereits für das Jahr 2014 ausgegeben.

Der Pflege-Bahr, der offiziell "geförderte ergänzende Pflegeversicherung" heißt, startete 2013 unter dem damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Er soll die gesetzliche Pflegeversicherung ergänzen. Jeder Versicherte erhält fünf Euro Zuschuss pro Monat. Weil die maximalen Auszahlungen sehr gering sind, ist eine Kombination mit einem ungeförderten privaten Zusatzvertrag empfehlenswert.

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