Euro am Sonntag-Meldung

VW-Affäre beschäftigt Ombudsmann


VW-Affäre beschäftigt Ombudsmann

Beim Ombudsmann für Versicherungen gab es im vergangenen Jahr mehr zulässige Beschwerden. Dazu trug die VW-Abgasaffäre bei.

von Martin Reim, €uro am Sonntag

14.910 Fälle bedeuten ein Plus von 1,7 Prozent, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Das war die höchste Zahl seit Einrichtung der Stelle 2001. Die Gesamtzahl der Eingaben sank allerdings von knapp 21.000 auf gut 19.000. Dabei verdrängte die Rechtsschutzversicherung die Lebensversicherung als stärkste Beschwerde­sparte auf den zweiten Platz. Dazu trug die VW-Abgasaffäre bei. So wollten Autobesitzer sich nicht mit der Nachbesserung der Software zufrieden geben, sondern verlangten eine Entschädigung und stritten nun mit ihrer Rechtsschutzversicherung über die Prozesskosten.

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43 Prozent der Beschwerden hatten im vergangenen Jahr Erfolg, niedriger lag die Quote bei der Lebensversicherung mit knapp 24 Prozent. Hierbei gilt es zu bedenken, dass die Versicherer nur bei Streitfällen bis 10.000 Euro die Entscheidung des Ombudsmannes akzeptieren müssen. Bei Konflikten um Lebensversicherungspolicen geht es oft um höhere Summen (nähere Informationen über versicherungsombudsmann.de).



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Bildquellen: INSAGO / Shutterstock.com, Volkswagen AG

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