Jährliche Spende

Milliardensumme für wohltätige Zwecke: Warren Buffett spendet Millionen Berkshire Hathaway-Aktien


Milliardensumme für wohltätige Zwecke: Warren Buffett spendet Millionen Berkshire Hathaway-Aktien

Investmentguru Warren Buffett setzt seine jährlichen Spenden auch in diesem Jahr fort - und erfüllt damit um einen Teil mehr sein Versprechen. Gleichzeitig macht der fast 90-Jährige seinen Standpunkt zu einer Debatte um das Vermögen von Superreichen klar.

• Warren Buffett verkündete, Aktien von Berkshire Hathaway zu spenden
• Schenkung geht an gemeinnützige Hilfsorganisationen
• 2006 versprach Buffett, nahezu sein ganzes Vermögen verschenken zu wollen

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Der Berkshire Hathaway-Chef verkündete kürzlich seine jährliche Wohltätigkeitsspende, die zwischen fünf Organisationen aufgeteilt werden soll. Eine davon steht in Verbindung mit einem anderen Superreichen.

Buffett spendet wieder Milliardensumme

Das Orakel von Omaha knüpft an sein Versprechen aus dem Jahr 2006 an, den Bärenanteil seines Vermögens für wohltätige Zwecke verschenken zu wollen. Folglich verkündete er jedes Jahr Spenden in für den Otto Normalverbraucher unvorstellbaren Höhen. In diesem Jahr sollen 15,9 Millionen Berkshire Hathaway B-Aktien vergeben werden. Basierend auf dem Schlusskurs vom 9. Juni entspricht das einer Summe von 2,84 Milliarden US-Dollar, die an fünf verschiedene Stiftungen gehen wird - das ist einer der größten Beträge, den die Börsenlegende verschenkt.

Insgesamt hat der 89-jährige Milliardär die Summe seiner Spenden auf 37 Milliarden US-Dollar ausgeweitet. Empfänger der diesjährigen Spende sollen unter anderem die Bill and Melinda Gates Foundation sowie Organisationen, die von seinen Kindern geleitet werden oder nach seiner verstorbenen Ehefrau benannt wurden, sein.

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Debatte um Vermögen der reichen US-Bürger

Buffetts Verkündung über seine wiederholte Spendenaktion kommt inmitten einer Debatte, in deren Zentrum das Vermögen reicher Amerikaner steht, berichtet Bloomberg. Die Diskussion befasste sich damit, wie der finanziell wohlgestellte Teil der Gesellschaft zur Bekämpfung von Einkommensungleichheit und anderen wirtschaftlichen Ungleichgewichten beitragen könne. Eine Gruppe, zu der laut Bloomberg George Soros und Facebook-Mitgründer Chris Hughes gehören, hätte sich im Rahmen dieser Thematik auch für eine Vermögenssteuer ausgesprochen, mittels derer der Klimawandel bekämpft und Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ermöglicht werden sollen. Buffett verdeutlicht mit der jüngsten Spendenverkündung seine Meinung darüber, dass die karikative Arbeit bei Organisationen wie der Bill & Melinda Gates Foundation liegen sollte.

Dabei wird dem Berkshire-Chef oft unterstellt, die jährlichen Spenden vor dem Hintergrund steuerlicher Vorzüge zu tätigen. Mit diesen geht der Investmentprofi aber transparent um. Wie CNBC berichtet, teilte Buffett mit, dass seine Steuer in den letzten 15 Jahren um etwa 43 Cent pro 1.000 zu wohltätigen Zwecken gespendeten US-Dollar gesenkt wurde.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Adam Jeffery/CNB/CNBCU/Photo Bank via Getty Images

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