Pfandbriefbanken: Deutsche Immobilienpreise 6,2% über Vorjahr
Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Immobilienpreise in Deutschland sind nach Mitteilung des Verbands der Pfandbriefbanken (vdp) im ersten Quartal weiter kräftig gestiegen. Der von vdp erhobene Immobilienpreisindex stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,2 Prozent. Laut vdp lag das alleine an den Wohnimmobilien, die sich im Schnitt um 8,4 Prozent verteuerten, darunter Wohnimmobilien in den Top-7-Städten um 5,3 Prozent.
Dagegen gingen die Preise von Gewerbeimmobilien um 1,5 Prozent zurück - erstmals seit elf Jahren. Laut vdp sanken die Preise von Büroimmobilien auf Jahressicht um 1,2 Prozent und die Preise von Einzelhandelsimmobilien um 2,1 Prozent. Büromieten reduzierten sich um 0,9 Prozent
Die Preise von selbst genutztem Wohnraum stiegen um 9,4 Prozent, Mehrfamilienhäuser verteuerten sich um 7,6 Prozent. Neuvertragsmieten stiegen um 2,3 (erstes Quartal 2020: 3,9) Prozent. Grund der etwas geringeren Mietdynamik im Vergleich zum Vorjahr sind laut vdp die vielerorts geltenden kommunalen Regelungen zur Dämpfung des Mietanstiegs.
Mit einem Plus von 5,3 Prozent bei Wohnimmobilien insgesamt und von 7,3 Prozent bei selbst genutztem Wohneigentum verzeichneten die Top-7-Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart erneut deutliche Preisanstiege. In Hamburg und Düsseldorf lagen die Zuwächse für selbst genutztes Eigentum mit 8,8 und 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal am höchsten. Das Preiswachstum bei Mehrfamilienhäusern lag in den sieben Metropolen bei durchschnittlich 4,8 Prozent.
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May 10, 2021 02:25 ET (06:25 GMT)