Preisanstieg bei Wohnimmobilien lässt im dritten Quartal nach


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im dritten Quartal 2022 um durchschnittlich 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Damit hat sich die Preissteigerung im Vergleich zum zweiten Quartal nahezu halbiert. Im zweiten Jahresviertel waren die Preise um 9,7 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vorquartal waren Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt um 0,4 Prozent günstiger.

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Der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal war sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich schwächer als in den Quartalen zuvor. Dennoch gab es auch im dritten Quartal 2022 teilweise überdurchschnittliche Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresquartal.

Die größten Preisanstiege gab es in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen: Hier erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, Eigentumswohnungen verteuerten sich um 7,4 Prozent.

In den Top sieben Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 6,2 Prozent und für Eigentumswohnungen um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

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Am schwächsten fiel der Preisanstieg für Ein- und Zweifamilienhäuser mit 1,8 Prozent in den städtischen Kreisen aus. Für Wohnungen musste im dritten Quartal 2022 in städtischen Kreisen 4,5 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorjahresquartal.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

December 22, 2022 02:19 ET (07:19 GMT)