HUK Coburg: Preiskampf bei Autoversicherern
Im Geschäft mit Autoversicherungen in Deutschland ist nach Einschätzung von Marktführer HUK-Coburg ein neuer Preiskampf entbrannt.
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von Redaktion €uro am Sonntag
Diese Meinung vertrat Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann in der "Börsen-Zeitung". Die Versicherer hielten die Preise stabil, obwohl sie diese wegen der steigenden Ausgaben für Unfälle eigentlich anheben müssten. "Dies geht zulasten der Profitabilität."
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Das habe 2019 auch für die mit Abstand größte Sparte von HUK-Coburg gegolten, räumte Heitmann ein. Auch sie habe die Durchschnittsbeiträge gesenkt. Die Schaden-Kosten-Quote habe sich im Vergleich zu 2018 (93,7 Prozent) verschlechtert, sei aber deutlich unter 100 Prozent geblieben. Konzernweit liege der Gewinn aber dank höherer Profite aus den Kapitalanlagen anders als erwartet über dem Niveau von 2018.
Die Allianz, die in der Autoversicherung nur die Nummer 2 ist, versucht, HUK-Coburg mit neuen Preismodellen verstärkt Konkurrenz zu machen. Zudem hat sie ihren Direktversicherer Allianz Direct (vorher AllSecur) europaweit ausgerollt. Trotzdem hat HUK-Coburg nach eigenen Berechnungen Marktanteile gewonnen.
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