Mehr Policen ohne Garantiezins
Nach einem Dämpfer hoffen die deutschen Versicherer 2017 auf etwas mehr Beitragseinnahmen.
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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellte ein Wachstum von mindestens einem Prozent in Aussicht. Wegen des schwächelnden Geschäfts in der Lebensversicherung waren die Einnahmen 2016 nur um 0,2 Prozent auf 194 Milliarden Euro gestiegen.
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Vor allem die Lebensversicherer leiden unter den niedrigen Zinsen. Klassische Produkte mit Garantiezins werden für Kunden unattraktiver. Zugleich haben die Assekuranzen Probleme, jene Renditen zu erwirtschaften, die sie den Kunden einst versprochen haben.
Viele rücken deshalb bei Neuverträgen von langfristigen Zinsversprechen ab und bieten Produkte an, die meist lediglich die Einzahlungen garantieren. Diese Policen machten 2016 bereits 46 Prozent des Neugeschäfts aus (2015: 37 Prozent).
"Von den Kunden wird das sehr gut angenommen, auch wenn Verbraucherschützer meckern", sagt Markus Faulhaber, Chef von Allianz Leben. Dennoch sanken in der Lebensversicherung die Einnahmen um 2,2 Prozent und damit das zweite Mal in Folge. (Redaktion Euro am Sonntag)
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Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige
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WerbungBildquellen: Nejron Photo / Shutterstock.com, Vladimir Jotov / Shutterstock.com
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