Verzinsung auf 2,3 Prozent

Allianz: Magere Zeiten für Lebensversicherte


Allianz: Magere Zeiten für Lebensversicherte

Die Allianz senkt für 2021 die Rendite ihrer Lebensversicherungen. Der Marktführer gab eine laufende Verzinsung von 2,3 Prozent bekannt, für 2020 waren es noch 2,5 Prozent.

von Martin Reim, €uro am Sonntag

Die laufende Verzinsung ist garantiert, wenn sie für ein bestimmtes Jahr festgelegt ist. Sie bezieht sich auf den Sparanteil, also Einzahlungen minus Kosten. Es kommen unverbindliche Zusagen hinzu. Alles zusammen heißt Überschussbeteiligung. Bislang haben sich drei weitere große Anbieter festgelegt: Alte Leipziger und Nürnberger bleiben bei 2,25 Prozent, die AXA geht von 2,9 auf 2,6 Prozent. Die genannten Werte sind in erster Linie für künftige private Rentenpolicen relevant. Ältere Verträge haben oft einen gesetzlichen Garantiezins, der oberhalb der laufenden Verzinsung liegt - hier wird der höhere Wert ausbezahlt.

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Gut 50 Millionen Lebensversicherungen zur Kapitalanlage gibt es. Für fast alle ist die Überschussbeteiligung relevant, auch für viele moderne Policen ohne Garantiezins, bei denen die Werte oft etwas höher liegen als bei traditionellen Verträgen. So weist die Allianz für die Produktlinie "Perspektive" 2,4 Prozent aus.






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Bildquellen: JPstock / Shutterstock.com

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