Lebensversicherer: Allianz senkt die Verzinsung
Deutschlands größter Lebensversicherer senkt angesichts der Niedrigzinsphase für 2017 die Rendite.
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von Martin Reim, Euro am Sonntag
Die Allianz gab eine laufende Verzinsung von 2,8 Prozent bekannt, für 2016 waren es noch 3,1 Prozent gewesen. Die laufende Verzinsung ist garantiert, wenn sie für ein bestimmtes Jahr festgelegt ist. Es kommen noch unverbindliche weitere Zusagen hinzu.
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Mit den 2,8 Prozent sind Allianz-Kunden vermutlich noch relativ gut bedient. Experten sagen voraus, dass im Branchenschnitt lediglich 2,5 bis 2,6 Prozent bezahlt werden. Das wäre ein Rekordtief, für 2016 waren es im Schnitt noch 2,9 Prozent - ebenfalls ein Minusrekord. Zu den anderen großen Anbietern, die sich bereits geäußert haben, zählen Alte Leipziger (2,65 nach 3,05), AXA (2,9 nach 3,1), Ergo (2,25 nach 2,75) und Nürnberger (2,75 nach 3,0). Das Gros hat sich noch nicht festgelegt.
Die genannten Überschussbeteiligungen sind in erster Linie für neu abgeschlossene Kapitallebens- und private Rentenpolicen mit Garantiezins relevant. Ältere Verträge haben oft einen Garantiezins, der über der Überschussbeteiligung liegt - hier wird der höhere Wert ausbezahlt.
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden
7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten.
Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige
Anlagestrategien geeignet.
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WerbungBildquellen: Sebastian Duda / Shutterstock, gary718 / Shutterstock.com
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