Warum die Ölpreise deutlich steigen
Die Ölpreise haben am Mittwoch deutlich zugelegt.
Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 95,26 US-Dollar. Das waren 2,06 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,22 Dollar auf 88,52 Dollar.
Nachrichten aus China stützten die Ölpreise. In der Megacity Chengdu werden die harten Corona-Beschränkungen schrittweise gelockert. Die strikten Corona-Auflagen belasten die wirtschaftliche Entwicklung in China und dämpfen die Ölnachfrage.
Wegen der schwächelnden chinesischen Wirtschaft hat die Internationale Energieagentur (IEA) seine Schätzung für die weltweite Öl-Nachfrage gesenkt. Als Grund führte die IEA die Lockdowns in China an, die die zweitgrößte Volkswirtschaft weiter schwächten. Mit der sich abkühlenden Konjunktur sinke dort auch der Ölbedarf.
Die in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen US-Lagerbestände an Rohöl belasteten die Ölpreise nicht. Die Vorräte legten im Vergleich zur Vorwoche laut Energieministerium um 2,4 Millionen auf 429,6 Millionen Barrel zu. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,9 Millionen gerechnet.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: PhotoStock10 / Shutterstock.com, Dzmitry Kliapitski / Shutterstock.com