Abwärtstrend bei Rohstahlproduktion setzt sich fort


BERLIN (Dow Jones)--In Deutschland wurden im Juli laut der Wirtschaftsvereinigung Stahl knapp 3,0 Millionen Tonnen Rohstahl produziert. Damit ist die Rohstahlproduktion den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent gesunken und hat ihren Abwärtstrend fortgesetzt. "Gerade die bereits heute schon relativ emissionsarme, aber stromintensive Elektrostahlherstellung verzeichnet mit minus 17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut deutliche Produktionsrückgänge", teilte die Wirtschaftsvereinigung mit. Die Produktion in dem Bereich fiel laut den Angaben auf rund 0,7 Millionen Tonnen.

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Die Produktion von Oxygenstahl nahm demnach um 6,1 Prozent auf rund 2,3 Millionen Tonnen zu und die von Roheisen um 4,8 Prozent auf rund 2,1 Millionen. Die Produktion von warmgewalzten Stahlerzeugnissen fiel um 6,3 Prozent auf 2,5 Millionen Tonnen. Im bisherigen Jahresverlauf lag die Rohstahlproduktion mit 21,5 Millionen Tonnen um rund 4,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Negativtrend aus dem ersten Halbjahr setze sich somit weiter fort. Belastend wirkten weiter eine schwache industrie- und Baukonjunktur sowie die im internationalen Vergleich hohen Strompreise.