Darum geben die Ölpreise leicht nach
Die Ölpreise haben am Donnerstag bis zum Mittag moderat nachgegeben.
Stärkere Preisausschläge blieben aus. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 93,42 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 63 Cent auf 87,85 Dollar.
Der Vormittagshandel verlief aus Sicht des Ölmarkts relativ nachrichtenarm. Nach wie vor notieren die Erdölpreise auf hohem Niveau, in den vergangenen Wochen haben sie allerdings deutlich nachgegeben. Die erwartete Abschwächung der globalen Konjunktur und die vielerorts stark steigenden Zinsen dämpfen die Aussichten für die Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel.
Am Mittwoch gab sich die Internationale Energieagentur (IEA) entsprechend skeptisch, vor allem mit Blick auf die Nachfrage aus China. Dort sorgt seit längerem die strenge Corona-Politik der politischen Führung für erhebliche Konjunkturbelastung. In der Großstadt Chengdu sollen jedoch jüngst ergriffene Restriktionen gelockert werden.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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