Darum legen die Ölpreise leicht zu
Die Ölpreise haben am Donnerstag geringfügig zugelegt.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember stieg um 14 Cent auf 74,36 Dollar. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im November kletterte um 24 Cent auf 70,64 Dollar.
In den USA sind die Ölreserven in der vergangenen Woche unerwartet gefallen. Die Bestände an Rohöl fielen im Vergleich zur Vorwoche um 2,2 Millionen auf 420,6 Millionen Barrel (je 159 Liter). Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 1,5 Millionen Barrel gerechnet. Auch die Bestände an Benzin und Destillaten gaben nach. Fallende Reserven sprechen für steigende Preise.
Die Ölpreise waren am Montag und Dienstag noch stark unter Druck geraten. Seit Mittwoch stabilisierten sie sich. Anfang vergangener Woche hatte ein Barrel der Sorte Brent zeitweise noch mehr als 81 Dollar gekostet und der WTI-Preis war über 78 Dollar gestiegen. Grund war die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran. Zuletzt nahm diese Sorge jedoch ab, da Israel offenbar nicht die Ölanlagen des Irans angreifen wird.
/jsl/he
LONDON/NEW YORK (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Jamen Jamen / Shutterstock.com, Istockphoto