Darum fallen die Ölpreise
Die Ölpreise haben am Montag erneut nachgegeben.
Sie knüpften so an ihre jüngsten Abschläge an. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar fiel auf 60,62 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Vortag. Dies ist der tiefste Stand seit Mitte Oktober. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Januar sank um 55 Cent auf 56,89 Dollar.
Die im November gestiegene Rohölnachfrage aus China hat die Ölpreise nicht nachhaltig beflügelt. Öl steht vor einem deutlichen Jahresverlust, da für dieses und das nächste Jahr ein Rohölüberangebot erwartet wird. Die hohe geopolitische Verunsicherung hat den Preisrückgang nur abgemildert.
Das diplomatische Ringen um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs sorgte nicht für starke Bewegungen am Rohölmarkt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die vom Sondergesandten Steve Witkoff angeführte US-Delegation haben ihre Verhandlungen vom Vortag fortgesetzt. Russland ist ein wichtiges Ölförderland.
LONDON (dpa-AFX)
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