Ölpreise geben weiter nach - die Gründe
Die angespannte Corona-Lage in China hat die Ölpreise am Donnerstag erneut belastet.
Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 84,71 US-Dollar. Das waren 70 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 33 Cent 77,36 Dollar.
Steigende Infektionszahlen und neue Todesfälle führten in China zu scharfen Gegenmaßnahmen der politischen Führung, die die Wirtschaft und die Energienachfrage belasten. In fast allen Großstädten wurden zuletzt neue Maßnahmen verhängt, Peking erinnert an eine Geisterstadt. Zudem hatten zuletzt schwächere Konjunkturdaten aus den USA auf die Ölpreis gedrückt. Die Vereinigten Staaten sind zusammen mit China die größten Ölverbraucher weltweit.
Am Ölmarkt gerät indes der von der Europäischen Union (EU) geplante Preisdeckel für russisches Erdöl immer stärker in den Fokus. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge könnte die Preisgrenze deutlich höher festgelegt werden als bisher erwartet. Dies würde die Folgen für den Handel mit Rohöl verringern und das Risiko von Gegenmaßnahmen seitens Russlands ein Stück weit senken, wie Analysten der US-Bank Goldman Sachs erklärten.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Anton Watman / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com