Ölpreise bekommen Auftrieb - die Gründe
Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag 92,47 US-Dollar. Das waren 1,60 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 1,31 Dollar auf 86,42 Dollar.
Auftrieb, erhielten die Ölpreise am Nachmittag. Händler verwiesen auf einen schwächeren Dollar. Dies macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen tendenziell günstiger. Zuletzt hatten noch die Dollar-Stärke und die schwächelnde Weltwirtschaft die Ölpreise belastet.
Die Vortagsverluste machen die Ölpreise jedoch nicht wett. Das US-Energieministerium war am Donnerstag Spekulationen über ein baldiges Wiederauffüllen der strategischen Reserven in den USA entgegengetreten. Man wolle mit der Auffüllung der strategischen Rohölreserven nicht vor dem Ende des Fiskaljahres 2023 beginnen. Ölkäufe durch die US-Regierung hätten die Nachfrage und damit die Preise erhöht.
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LONDON/NEW YORK (dpa-AFX)
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