Darum zeigen sich die Ölpreise etwas tiefer
Die Ölpreise sind am Montag trotz einer längeren Förderbeschränkung durch Mitgliedstaaten der OPEC+ etwas gesunken.
Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 83,26 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung fiel um 63 Cent auf 79,33 Dollar.
Die großen Ölförderländer rund um das Kartell hatten am Sonntag entschieden, ihr Angebot weiter knapp halten. Mehrere Länder des Ölverbunds OPEC+ bestätigten, ihre Förderkürzungen von rund zwei Millionen Barrel je Tag bis Mitte des Jahres fortzuführen. "Ziel ist es, die Stabilität und das Gleichgewicht der Ölmärkte zu unterstützen", heißt es in einer Stellungnahme der OPEC.
Die Entscheidung war am Ölmarkt aber keine Überraschung. Sie war von Fachleuten weitgehend erwartet worden, weil das Rohölangebot aus anderen Teilen der Welt wie den USA derzeit reichlich ist.
Ein wichtiger Grund für die Verlängerung dürfte auch die schwache Konjunkturentwicklung in großen Verbrauchsländern und -regionen sein, besonders in China und Europa. Die Nachfrage nach Öl, Benzin und Diesel dürfte damit auf absehbare Zeit verhalten bleiben.
SINGAPUR (dpa-AFX)
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