Ölpreise geben etwas nach - die Gründe
Die Ölpreise haben am Montag etwas nachgegeben.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 65,56 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 60,70 Dollar.
Belastet wurden die Ölpreise durch die erwartete Wiederaufnahme der Ölproduktion in Kasachstan. Die Ölproduktion im größten Ölfeld des Landes, Tengiz, war nach einem Feuer bei der Stromversorgung unterbrochen worden. Es wird eine baldige Aufnahme der Förderung erwartet.
In den USA tobt einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre. Am Sonntag waren dort zeitweise rund eine Million Menschen von Stromausfällen betroffen. Zum Wochenbeginn machen die Wetterverhältnisse weiter vor allem Reisenden zu schaffen, auch Schulen in vielen Großstädten sind heute geschlossen. In den nächsten Tagen bleibt es eiskalt - Millionen US-Amerikaner müssen sich weiter auf Einschränkungen einstellen.
Zudem stützen auch geopolitische Risiken. Zuletzt hatte unter anderem die angespannte Lage im Iran die Sorge vor einem Übergreifen auf die gesamte Region geschürt.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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