Goldpreis fällt deutlich: Hoffnung auf Entspannung im Handelsstreit
Der Goldpreis ist am Donnerstag mit Hinweisen auf eine Entspannung im Handelsstreit deutlich gesunken.
An der Börse in London wurde die Feinunze (etwa 31,1 Gramm) zuletzt rund 3.224 US-Dollar gehandelt. Das ist deutlich weniger als noch am Vortag, zeitweise geht es bis auf den tiefsten Stand seit Mitte April nach unten. Seit mittlerweile drei Handelstagen in Folge geht es mit der Notierung für das Edelmetall nach unten. Sie entfernte sich dabei weiter vom Rekordhoch, das am 22. April bei 3.500 Dollar erreicht worden war.
Zuletzt hat sich China im Zollstreit offen für Gespräche mit den USA gezeigt. Zuvor hatte US-Finanzminister Scott Bessent Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt geschürt. Allgemein sorgten die Hinweise auf eine Entspannung im Verlauf der Handelswoche für eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten, während sich die Nachfrage nach als sicher eingeschätzten Anlagen wie Gold abschwächte.
Auch in Euro gerechnet ging es mit dem Goldpreis deutlich nach unten. Hier fiel die Notierung am Donnerstag um 56 Euro auf 2.847 Euro.
In den ersten Monaten der Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident hatte vor allem die aggressive Zollpolitik der neuen Regierung immer wieder für Nachfrage nach sicheren Anlagen gesorgt und den Goldpreis von einem Rekordhoch zum nächsten getrieben.
LONDON (dpa-AFX)
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