Ölpreise legen etwas zu - die Gründe
Die Ölpreise haben am Montag an ihre jüngsten Kursverluste angeknüpft.
Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 82,31 US-Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 58 Cent auf 78,45 Dollar.
Anfänglich noch etwas deutlichere Verluste machten die Ölpreise wett und drehten in die Gewinnzone. Dazu trugen auch die Kursverluste des US-Dollar bei. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger und belebt damit deren Nachfrage.
In der vergangenen Woche haben die Erdölpreise deutlich unter Druck gestanden. Unter dem Strich gaben die Notierungen um etwa vier Dollar nach. Ausschlaggebend waren überwiegend schwache Wirtschaftsdaten aus den USA, die neue Konjunktursorgen hervorgerufen haben.
Ein Gegengewicht stellen beschlossene Produktionskürzungen durch die Mitgliedsländer des Ölkartells Opec+ dar. Allerdings haben die Rohölpreise ihre Aufschläge, die sie nach der überraschenden Kürzung erzielt hatten, mittlerweile fast vollständig abgegeben. Zudem habe beispielsweise Russland seine Produktion bisher so gut wie nicht reduziert, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Tankerdaten./jsl/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Anton Watman / Shutterstock.com, Mindscape studio / Shutterstock.com