Goldpreis erstmals seit Mitte Juni über 4.300 Dollar - Wochenplus von 5 Prozent voraus
Erstmals seit Mitte Juni kletterte der Goldpreis in der Nacht über 4.300 Dollar pro Feinunze. Auch zuletzt hielt sich der Preis mit 4.260 Dollar auf erhöhtem Niveau.
In der Nacht auf Donnerstag kostete eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) erstmals seit Mitte Juni mehr als 4.300 US-Dollar. Das Niveau konnte der Goldpreis zwar nicht ganz halten, lag aber am Vormittag mit 4.260 Dollar immer noch auf dem erhöhten Niveau vom Vorabend.
Am Mittwoch hatte sich Gold wegen nachlassender Spekulationen auf höhere Zinsen um mehr als vier Prozent verteuert. Damit baute es das Plus der vergangenen Tage und Wochen aus. Seit dem Jahrestief von 3.943 Dollar Ende Juni legte der Goldpreis um knapp acht Prozent zu. Trotz der Erholung kostet eine Feinunze aber immer noch deutlich weniger als Ende Januar.
Damals hatte der Goldpreis nach einer für die Anlageklasse beispiellosen Rally das Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar erreicht. Ende 2023 hatte eine Feinunze noch etwas mehr als 2.000 Dollar gekostet. 2024 und 2025 war der Goldpreis unter anderem wegen der Kriege, der Handelskonflikte, sinkender Zinsen, der hohen Staatsverschuldung und Zentralbankkäufen stark gestiegen.
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LONDON (dpa-AFX)
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