Darum legen die Ölpreise weiter zu
Die Ölpreise haben zum Jahresbeginn merklich zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Donnerstagnachmittag 76,40 US-Dollar. Das waren 1,74 Dollar mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 1,81 Dollar auf 73,54 Dollar.
In den USA sind die Ölreserven in der vergangenen Woche laut US-Energieministerium gesunken. Allerdings fiel der Rückgang schwächer als erwartet aus. Zudem sind die Bestände an Destillaten und Benzin gestiegen.
Unterdessen dauern die Feindseligkeiten im Nahen Osten und der Krieg in der Ukraine an. Eine Verschärfung der Konflikte in einer der beiden Regionen könnte die Ölpreise kurzfristig zusätzlich stützen. Weitere Sanktionen, die iranische und russische Lieferungen unterbrechen, könnten auch die Nachfrage nach Lieferungen aus dem Nahen Osten und anderen Regionen erhöhen.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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