Ölpreise stabilisieren sich nach Vortagesverlusten - Was den Markt beruhigt
Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig verändert und die deutlichen Verluste vom Vortag vorerst nicht fortgesetzt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,48 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel ebenfalls geringfügig um sechs Cent auf 62,78 Dollar.
Am Vortag hatte eine breitangelegte Flucht aus Risikoanlagen auch die Ölpreise belastet. Für Preisdruck sorgten zudem Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Der hatte nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit der Führung in Teheran einem militärischen Angriff gegen den Iran vorziehen würde. Der Preis für Brent-Öl war am Donnerstag um etwa zwei Dollar je Barrel gefallen.
Kurz vor dem Wochenende bleibt die weitere Entwicklung im Streit um das iranische Atom- und Raketenprogramm ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Jüngsten Berichten zufolge haben die USA einen weiteren Flugzeugträger-Verband in den Nahen Osten geschickt. Außerdem hat das US-Militär rund ein Dreivierteljahr nach dem Einsatz gegen unterirdische Atomanlagen im Iran Nachschub an bunkerbrechenden Bomben bestellt.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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