Weshalb die Ölpreise etwas zurückgehen
Die Ölpreise haben Dienstag nach zuletzt starken Kursausschlägen geringfügig nachgegeben.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August fiel auf 94,88 Dollar. Damit sank der Preis der Referenzsorte um 0,13 Prozent zum Vortag.
Die Lage im Nahen Osten bewegt weiter den Ölmarkt. Am Vortag hatte sich die Lage weiter zugespitzt und dies hatte die Ölpreise zeitweise stark nach oben getrieben. Der Iran droht angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump betonte hingegen auf Truth Social, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt. Die Lage entspannte sich seither etwas. Für zusätzliche Verwirrung sorgten unterschiedliche Schilderungen eines Telefonats zwischen Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über die Kämpfe im Libanon.
"Solange die Transporte durch Hormus nicht vollständig normalisiert sind und der Verhandlungsprozess zwischen den USA und Iran unsicher bleibt, dürften die Ölpreise hoch und volatil bleiben", sagte Linh Tran, Marktanalyst bei XS.com in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, der Nachrichtenagentur Bloomberg.
/jsl/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: sacura / Shutterstock.com, Simone Voigt / Shutterstock.com