Ölpreise gestiegen - Kein Treffen USA-Iran in Doha


LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach anfänglichen Verlusten zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 74,49 US-Dollar. Damit stieg der Preis der globalen Referenzsorte um 0,78 Prozent im Vergleich zum Vortag.

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Weiterhin dominiert die Lage im Nahen Osten das Geschehen am Ölmarkt. Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus gibt es trotz einer Reise von US-Vertretern nach Katar vorerst keine neuen Gespräche mit dem Iran. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff seien heute zu Gesprächen in Doha, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums. Geplant seien aber nur Treffen mit Vermittlern, hochrangige iranische Vertreter würden in Doha derzeit nicht erwartet. Trump hatte zuletzt mögliche Krisengespräche mit dem Iran angedeutet. Am Morgen hatte noch die Hoffnung darauf die Ölpreise gestützt.

Der Iran und die USA hatten sich vor zwei Wochen auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Die Wiederöffnung der für den Ölmarkt wichtigen Straße von Hormus war ein entscheidendes Element. Die Ölpreise fielen unter das Niveau, das vor Kriegsbeginn Ende Februar herrschte. Zuletzt hatten allerdings erneute militärische Auseinandersetzungen Zweifel an einer dauerhaften Einigung geschürt./jsl/la/he

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