Ölpreise fallen etwas - Das entspannt die Lage am Rohstoffmarkt
Nach dem jüngsten Erholungsversuch sind die Ölpreise am Mittwoch gefallen.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 65,35 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli sank um 29 Cent auf 63,12 Dollar.
In den vergangenen Tagen hatten die anhaltenden geopolitische Spannungen sowie die Waldbrände in Kanada die Ölpreise gestützt. Mittlerweile hat Regen die Ausbreitung der Waldbrände, die auch die Ölproduktion in dem nordamerikanischen Land belasten, teils eingedämmt.
Zum Wochenstart hatten die Ölnotierungen noch zugelegt, nachdem der Ölverbund Opec+ eine Ausweitung der Ölförderung beschlossen hatte, die im Rahmen der Erwartungen lag. Sorgen einiger Marktteilnehmer über eine womöglich noch größere Förderausweitung hatten sich damit nicht bewahrheitet.
Im Fokus am Ölmarkt bleiben aber auch die geopolitischen Spannungen wegen des Ukraine-Krieges sowie den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran. Weder Russland noch der Iran dürften daher zeitnah deutlich mehr Öl auf den Weltmarkt bringen.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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