Ölpreise geben weiter nach - Das sind die Gründe
Die Ölpreise sind am Dienstag in einem impulsarmen Handel leicht gesunken und haben damit an die Verluste vom Vortag angeknüpft.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar fiel um acht Cent auf 62,41 US-Dollar. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Januar sank um neun Cent auf 58,79 Dollar.
Zu Beginn der Woche waren die Ölpreise noch deutlich stärker gefallen, um jeweils mehr als einen Dollar je Barrel. Am Ölmarkt ist die Sorge vor einem Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt wieder stärker in den Fokus der Anleger gerückt. Im Verlauf der Woche werden die Monatsberichte der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und der Internationalen Energieagentur (IEA) erwartet, mit jeweils neuen Nachfrageprognosen.
Zuletzt hatte die IEA einen rekordhohen Überschuss an Rohöl im kommenden Jahr erwartet. "Der Ölüberschuss wird 2026 weiter steigen", sagte auch Rohstoffexperte Warren Patterson von der Bank ING. Das Angebot werde seine Einschätzung nach die Nachfrage um mehr als zwei Millionen Barrel pro Tag übersteigen.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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