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Goldpreis erreicht neuen Rekord - Trumps US-Zölle treiben den Kurs


Goldpreis erreicht neuen Rekord - Trumps US-Zölle treiben den Kurs

Die Zollpolitik der USA hat den Goldpreis auf einen neuen Rekordstand getrieben.

Der Preis für das Edelmetall stieg am Freitag bis auf 3.086,46 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) und baute damit die Gewinne in dieser Woche auf rund zwei Prozent aus. Nach zahlreichen Rekorden kostet eine Unze Gold inzwischen rund 42 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Neben zahlreichen Kriegen mit hoher Unsicherheit ist einer der Kurstreiber auch die US-Zollpolitik.

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US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch Zölle auf importierte Autos und Autoteile von 25 Prozent angekündigt. Die EU hat für den Fall eines Festhaltens der USA an den Plänen eine entschlossene Antwort angekündigt. Das als sicher geltende Gold profitierte von der gestiegenen Verunsicherung. Zudem könnten die angekündigten Zölle zu einer höheren Inflation führen. Gold ist generell auch als Inflationsschutz gesucht.

Neben der Zollpolitik sorgt auch die geopolitische Verunsicherung für Preisaufschläge beim Gold. So ist ein Ende des Ukrainekrieges trotz diplomatischer Bemühungen nicht in Sicht und die Lage im Nahen Osten verschärft sich weiter. Der Goldpreis hatte zuletzt auch davon profitiert, dass die US-Notenbank die Tür für Zinssenkungen in diesem Jahr offen gelassen hat.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Pics-xl / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com

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