Ölpreise sinken - die Gründe
Die Ölpreise sind am Donnerstag mit der Spekulation auf eine weitere Erhöhung der Fördermengen durch den Ölverbund Opec+ gesunken.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 63,80 US-Dollar und damit 1,11 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,09 Dollar auf 60,48 Dollar.
Der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee sinkt bereits den zweiten Tag in Folge und hat in dieser Zeit um etwa zwei Dollar je Barrel nachgegeben. Zuletzt hat die Aussicht auf eine höhere Fördermenge von Opec+ die Notierungen am Ölmarkt belastet. In dem Verbund sind Mitglieder von Opec und andere wichtige Förderstaaten wie Russland organisiert.
Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete über eine mögliche weitere Anhebung der Fördermenge. Opec+ könnte demnach beim Treffen am 1. Juni eine Erhöhung der Produktion um durchschnittlich 411.000 Barrel pro Tag beschließen. Die Agentur berief sich auf namentlich nicht genannte Delegierte. Zuvor hatte der Ölverbund bereits die Produktion angehoben.
Zur Wochenmitte hatte noch ein überraschender Anstieg der Ölreserven in den USA die Notierungen unter Abwärtsdruck gesetzt. Steigende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise.
/jkr/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com