Ölpreise im Minus - das steckt dahinter
Die Ölpreise haben am Dienstag nachgegeben.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 65,87 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im September fiel um 81 Cent auf 62,61 Dollar.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit am Ölmarkt stehen weiter die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Sollten diese erfolgreich sein, könnten die Rohölimporte aus Russland steigen, was wiederum die Ölpreise drücken kann.
Nach dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus in Washington strebt US-Präsident Donald Trump jetzt ein Zweiertreffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kremlchef Wladimir Putin an. Danach solle es ein Dreiertreffen geben, an dem auch er teilnehmen werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zuvor hatte er Selenskyj und mehrere europäische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen der Nato und EU-Kommission im Weißen Haus empfangen.
"Die Rohölpreise könnten sich in einer Warteschleife befinden", sagte Vandana Hari, Gründerin des auf den Ölmarkt spezialisierten Analyseunternehmens Vanda Insights in Singapur. Der Weg zur Lösung des Konflikts sei nun offen, könnte aber noch lang sein.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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