Warum die Ölpreise etwas nachgeben
Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gefallen.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 82,47 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um 18 Cent auf 78,32 Dollar.
Etwas belastet wurden die Ölpreise durch den stärkeren US-Dollar. Dieser macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen teurer. Dies belastet tendenziell die Nachfrage. Die US-Notenbank hatte am Mittwoch nur noch eine Leitzinssenkung in diesem Jahr signalisiert. Zuvor hatte sie noch drei in Aussicht gestellt. Dies stützte den Dollar. Zudem dürften die hohen Zinsen, die Konjunktur belasten. Dies dämpft die Nachfrage nach Rohöl.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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