Warum die Ölpreise fallen
Die Ölpreise haben am Mittwoch deutlich nachgegeben.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete 68,72 US-Dollar. Das waren 2,33 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im April fiel um 2,64 Dollar auf 65,64 Dollar.
Am Ölmarkt bleibt die Zollpolitik der neuen US-Regierung ein bestimmendes Thema. Zuletzt waren US-Zölle auf Waren aus Mexiko, Kanada und China wie angekündigt in Kraft getreten. Die Sorge über eine Belastung der Weltwirtschaft und ein damit verbundener Rückgang des Ölverbrauchs hatte die Notierungen am Ölmarkt in den vergangenen Handelstagen mehrfach belastet. Seit Beginn der Woche hat sich Brent-Öl um fast fünf Dollar je Barrel verbilligt.
Zusätzlich belastet wurden die Ölpreise durch die in der vergangenen Woche in den USA deutlich gestiegenen Rohöllagerbestände. Die Rohölvorräte legten in der vergangenen Woche um 3,6 Millionen auf 433,8 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 0,8 Millionen Barrel gerechnet.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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