Weshalb die Ölpreise steigen - Dennoch schwache Wochenbilanz
Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 79,83 US-Dollar. Das waren 1,12 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,19 Dollar auf 74,85 Dollar. Damit haben sich die Ölpreise etwas von den deutlichen Verlusten der ersten Handelstage des neuen Jahres erholt.
Etwas gestützt wurden die Ölpreise durch den schwächeren Dollarkurs. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Vor allem schwache Daten aus dem US-Dienstleistungssektor hatten den Dollar belastet.
Insgesamt haben die Ölpreise bisher jedoch in der ersten Woche des Jahres nachgegeben. Unter anderem haben schwache Konjunkturdaten aus China die Ölpreise belastet, da sie die Sorge einer nachlassenden Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schürten. Marktbeobachter verwiesen zudem auf Preissenkungen für Rohöl, das Saudi-Arabien im Februar nach Asien und Europa liefern wird./jsl/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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