Aus diesen Gründen legen die Ölpreise etwas zu
Die Ölpreise haben am Donnerstag etwas zugelegt.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete zuletzt 73,69 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung stieg um 51 Cent auf 71,09 Dollar.
Die Ölpreise machten so ihre Vortagsverluste wett. Die US-Notenbank hatte wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Ein veränderter Zinsausblick löste aber deutliche Marktreaktionen aus. Die neue Prognose geht von einer weiteren Lockerung im nächsten Jahr um nur noch 0,50 Prozentpunkte aus - gegenüber 1,00 Punkten in der Septemberprognose.
Die Ölpreise wurden durch den nach der Zinsentscheidung deutlich gestiegenen Dollarkurs belastet, da Rohöl in Dollar gehandelt wird. Am Donnerstag setzte bei den Ölpreisen eine Gegenbewegung ein. Schließlich gab auch der Dollar einen Teil seiner Vortagsgewinne ab. Zudem wurden die Ölpreise durch die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten gestützt.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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