Darum geben die Ölpreise etwas nach
Die Ölpreise sind am Freitag leicht gesunken.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 86,26 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung fiel um elf Cent auf 82,71 Dollar.
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der US-Ölpreis am Vortag noch den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht hatte und der Brent-Preis den höchsten Stand seit Anfang des Jahres. Schon seit Mitte Juli steigen die Ölpreise tendenziell. In dieser Zeit hat sich Rohöl aus der Nordsee um mehr als zehn Dollar je Barrel verteuert. Als starker Preistreiber gilt eine Förderkürzung der wichtigen Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland.
Zuletzt hatte die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erwartet, dass der Ölmarkt wegen der Kürzung der Fördermenge auf eine Unterversorgung mit Rohöl zuläuft. Bereits im laufenden Quartal werde der Ölmarkt mit etwa zwei Millionen Barrel pro Tag unterversorgt sein, heißt es im jüngsten Monatsbericht des Kartells.
Im weiteren Handelsverlauf steht der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) auf dem Programm. Hier werden ebenfalls Prognosen zur Entwicklung des Angebots und der Nachfrage auf dem Ölmarkt erwartet, die für Impulse sorgen könnten.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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