Warum die Ölpreise leicht nachgeben
Die Ölpreise haben am Dienstag etwas nachgegeben.
Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 82,87 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Vorabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 36 Cent auf 78,12 Dollar.
Nach wie vor rangieren die Erdölpreise in der Nähe ihres tiefsten Stands seit Mitte März. Verglichen mit dem Jahresbeginn liegen die Preise jedoch knapp zehn Prozent höher. Das Auf und Ab ist unter anderem mit dem Gaza-Krieg zu erklären, der zuletzt für höhere Risikoaufschläge gesorgt hat. Allerdings halten sich die Auswirkungen auf die Ölförderung bislang in Grenzen.
So stützte die erneute Zuspitzung die Ölpreise am Dienstag nicht. In einem dramatischen Schritt sind israelische Truppen in der Nacht zum Dienstag in Teile der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen vorgerückt. Der einzige Grenzübergang nach Ägypten in Rafah sei nun auf der palästinensischen Seite unter israelischer Kontrolle, teilte ein ranghoher israelischer Militär mit.
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NEW YORK (dpa-AFX)
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