Darum zeigen sich die Ölpreise nach Trumps Auftritt in Davos wenig bewegt
Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nur wenig bewegt.
Eine mit Spannung erwartete Rede des US-Präsidenten Donald Trump beim Weltwirtschaftsform in Davos konnte den Notierungen keine neue Richtung geben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 64,92 US-Dollar und damit so viel wie am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 9 Cent auf 60,45 Dollar.
Nachdem die Ölpreise im frühen Handel noch stärker unter Verkaufsdruck gestanden hatten und zeitweise um etwa einen Dollar abgerutscht waren, machten sie seit dem Vormittag ihre Verluste nach einer neuen Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) wieder wett. Der Interessenverband westlicher Industriestaaten hat wegen einer besseren Entwicklung der Weltwirtschaft die Prognose für das Wachstum der Nachfrage nach Rohöl erhöht.
Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht, rechnen Experten der IEA in diesem Jahr mit einem Anstieg der Nachfrage um 930.000 Barrel pro Tag. Dies sind 70.000 Barrel pro Tag mehr als in der vorangegangenen Prognose. Die IEA sagte aber auch, dass es in diesem Jahr ein Überangebot auf dem Ölmarkt gebe.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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