Wirtschaftsministerium: Sind nicht in Sorge wegen Gasspeicherständen


BERLIN (Dow Jones)--Das Bundeswirtschaftsministerium ist wegen der abnehmenden Gasspeicherstände in Deutschland nicht besorgt. "Die Speicherstände sind immer noch bei über 90 Prozent. Dass im Winter ausgespeichert würde, vor allem, wenn es so kalt ist wie jetzt, war klar. Und es kommt auch weiterhin Gas nach Deutschland", sagte Ministeriumssprecherin Annika Einhorn. Am Wochenende werde zudem das erste Schiff, das Flüssiggas umwandeln könne, vor der deutschen Küste in Wilhelmshaven anlanden.

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"Alles läuft da soweit nach Plan und wir sind nicht in Sorge", so die Sprecherin.

Zuvor war bekanntgeworden, dass Deutschland am Montag einen Prozentpunkt seines Speichergases verbraucht hat. Laut Bundesnetzagentur wurde zuletzt überwiegend ausgespeichert und der Speicherstand lag zuletzt bei 92,45 Prozent.

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat am Vormittag im ZDF eindringlich zum Gassparen aufgerufen, da private Haushalte und die Wirtschaft aktuell nicht die anvisierten 20 Prozent an Gas einsparten.

"Kritisch wird es dann werden, wenn wir über den ganzen Winter hinweg nicht die minus 20 Prozent an Einsparungen erreichen würden", so Müller im ZDF-Morgenmagazin.

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Laut dem heutigen Bericht der Bundesnetzagentur zur aktuellen Lage lag der Gasverbrauch in der 48. Kalenderwoche vom 28. November bis 4. Dezember 13 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Der Verbrauch sei gegenüber der Vorwoche um 14 Prozent gestiegen. Das Sparziel wurde damit deutlich verfehlt. In den Tagen danach war es in Deutschland deutlich kälter.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

December 14, 2022 09:13 ET (14:13 GMT)