Zuspitzung im Nahen Osten

Ölpreise legen zu - die Gründe


Ölpreise legen zu - die Gründe

Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht zugelegt.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni stieg am Nachmittag auf 83,96 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 47 Cent auf 79,47 Dollar.

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Am Mittwochvormittag waren die Ölpreise noch auf den tiefsten Stand seit Mitte März gefallen. Am Mittwochnachmittag setzte jedoch bereits eine Erholung ein, sodass die Verluste wieder wettgemacht wurden.

Die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt hat sich nicht erfüllt. Die israelische Armee ist vielmehr in den Osten der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens vorgestoßen. In "bestimmten Gebieten" im Osten Rafahs gebe es "präzise" Angriffe, teilte die Armee am Mittwoch weiter mit. Nach dem Vorrücken israelischer Einheiten in der Nacht zum Dienstag Richtung Rafah war befürchtet worden, es handele sich um den Beginn einer Großoffensive auf die Stadt. US-Präsident Joe Biden hat unterdessen mit einem Stopp von Waffenlieferungen gedroht.

Die Zuspitzung im Nahen Osten hat auch immer wieder für Verunsicherung am Ölmarkt gesorgt. Ein nachhaltiger Anstieg der Ölpreise konnte allerdings nicht beobachtet werden.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Robert Lucian Crusitu / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com

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