Die größten Premium-Autobauer der Welt 2016

Platz 15: Das Ranking
Des Deutschen liebstes Kind ist sein Auto. In kaum einem anderen Land gibt der Otto-Normal-Verbraucher so viel für seinen fahrbaren Untersatz aus. Und wer es sich leisten kann, auch gerne noch ein bisschen mehr. Luxusautomarken sind weltweit gefragt wie nie. Das sind die größten Premiumhersteller der Welt. Stand: 28.02.2017
Quelle: finanzen.net, Bild: Maksim Toome / Shutterstock.com

Platz 14: Tesla
Tesla Motors wurde 2003 gegründet, um Elektroautos für die breite Masse zu bauen. Sitz des Unternehmens ist Palo Alto im Silicon Valley in Kalifornien. Doch der Konzern von Elon Musk hat nicht nur eigene Modelle auf dem Markt. Das Unternehmen ist auch Zulieferer von elektrischen Antriebssträngen für andere große Autohersteller. Tesla wächst rasend schnell. 2016 konnten 73.230 Fahrzeuge unters Volk gebracht werden - 64 Prozent mehr als im Vorjahr.
Quelle: Tesla, Bild: Tesla

Platz 13: Infiniti
Die Luxusmarke Infiniti ist in Japan beheimatet. Nissan verkauft zwar bereits seit 1989 die ersten Modelle der Edelmarke, jedoch erst im Jahr 2008 erfolgte eine stufenweise Einführung in den europäischen Markt. Seit 2013 ist Infiniti zudem Sponsor des Formel 1 Teams Red Bull. 138.293 verkaufte Fahrzeuge 2016 und ein Anstieg des Absatzes um 3,6 Prozent bedeuten einen "All-Time-Record" für den Autobauer.
Quelle: Infiniti, Bild: Infiniti

Platz 12: Lincoln
In Deutschland eher unbekannt, baute der amerikanische Hersteller Lincoln Luxusmodelle für viele US-Präsidenten. 2016 war für die Luxuslinie des Ford-Konzerns in Dearborn, Michigan, ein gutes Jahr. Mit 111.724 Fahrzeugen stieg der Absatz der Lincoln-Modelle um zehn Prozent.
Quelle: Ford, Bild: Kris Connor/Getty Images

Platz 11: Jaguar
Die Faszination Jaguar entsteht schon alleine durch Name und Logo. Das Image des gefährlichen Raubtiers beeindruckt Autoliebhaber ebenso wie sein großspuriges Design. 2016 verkaufte Jaguar 148.730 Fahrzeuge, das bedeutet ein Plus von 77 Prozent und Rang elf.
Quelle: Jaguar, Bild: Jaguar

Platz 10: Acura
Mit Acura versucht Honda seit Jahren, einen Sport- und Premiumableger zu schaffen. Bisher verkaufte man Modelle vor allem in Mexiko, Russland und China. 161.360 Fahrzeuge bedeuten 8,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Quelle: Honda, Bild: Honda

Platz 9: Cadillac
Eine weitere US-Marke, die in Europa nur mäßigen Erfolg zu verzeichnen hat, ist Cadillac. Die Automobile des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors sind bereits seit einigen Jahren immer seltener auf dem europäischen Markt erhältlich. 2016 sank der Absatz leicht um drei Prozent, dennoch schafft der Konzern mit 170.006 verkauften Fahrzeugen im Jahr Platz 9 der größten Premiumautobauer der Welt.
Quelle: General Motors, Bild: Cadillac

Platz 8: Porsche
Bei den Stuttgartern läuft es weiterhin richtig gut. Sechs Prozent mehr verkaufte Fahrzeuge, große Erfolge beim neuen Modell Macan und eine Gesamtzahl von 237.778 verkauften Luxusschlitten. Rang acht für Porsche.
Quelle: Porsche, Bild: Porsche

Platz 7: Lexus
Die seit Anfang der 90er-Jahre erhältliche Premiummarke des Autobauers Toyota erhielt ihren Namen durch eine Wortneuschöpfung. Das Kunstwort Lexus soll an den luxuriösen Charakter der Fahrzeuge erinnern. 331.228 Fahrzeuge im Jahr 2016 sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Quelle: Toyota, Bild: Toyota

Platz 6: Land Rover
Mit Land Rover ging es in den letzten Jahren wild hin und her. Nachdem die Marke 1994 an BMW verkauft wurde, ging es 2000 weiter zu Ford. Seit 2008 ist Land Rover nun im Besitz der indischen Tata-Gruppe. 434.583 Fahrzeuge und ein Anstieg des Absatzes um acht Prozent zeugen von einem guten Jahr!
Quelle: Tata Motors. Bild: Land Rover

Platz 5: Volvo
534.332 Fahrzeuge - 6,2 Prozent Steigerung. Seit der chinesische Automobilkonzern Geely den Autohersteller übernommen hat, floriert das Geschäft. Platz fünf für die Schweden.
Quelle: Geely, Bild: Volvo

Platz 4: Jeep
Bei Jeep explodierten die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr. Mit 9 Prozent Zuwachs auf 1,424 Millionen verkaufte Fahrzeuge konnte die Premiummarke des Fiat-Chrysler-Konzerns stark zulegen.
Quelle: Fiat-Chrysler, Bild: Jeep

Platz 3: Audi
Audi, namentlich hervorgegangen aus der lateinischen Übersetzung des Unternehmensgründers August Horch, tritt auf der Stelle. 1,87 Millionen verkaufte Fahrzeuge sind zwar weltweit Platz drei, eine Wachstumsrate von 3,6 Prozent erzeugt im Konzern jedoch keine Aufbruchsstimmung. Man wird sich anstrengen müssen, möchte man in Zukunft den Angriff auf die Spitzenreiter wagen.
Quelle: Audi, Bild: Audi

Platz 2: Mercedes Benz
Platz zwei geht an die Schwaben aus Untertürkheim. Bei der Daimler AG verhalf eine Überarbeitung vieler Fahrzeugreihen zu neuem Erfolg. Die Stuttgarter konnten mit einem Anstieg des Absatzes um 11,3 Prozent auf 2,1 Millionen Fahrzeuge kräftig zulegen, verfehlten aber das selbst gesteckte Ziel, auf Platz eins zu springen. Am Platz an der Sonne steht unangefochten...
Quelle: Daimler, Bild: Daimler

Platz 1: BMW
...BMW! Der Münchner Autobauer legte mit 5,3 Prozent mehr Fahrzeugen zwar kaum zu, kann aber mit der Gesamtzahl von 2,37 Millionen Fahrzeugen weiterhin zufrieden sein. Und doch spüren die Bayerischen Motoren Werke den Atem der Konkurrenten im Nacken. So wird es auch 2017 spannend werden, ob BMW seine Vormachtstellung behaupten kann.
Quelle: BMW, Bild: BMW AG
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