Die reichsten Länder der EU

Platz 11: Das Ranking
Jährlich vergleicht Eurostat die Länder innerhalb der EU und ordnet sie entsprechend den Wohlstandsindikatoren wie dem BIP, dem tatsächlichen Individualverbrauch (TIV) und dem Preisniveauindex. Dieses Ranking zeigt die Anordnung der EU-Länder gemäß ihrer BIP-Werte für das Jahr 2016. Standard-Wert ist der EU-Durchschnitt mit 100 Prozent. Stand ist der 14. Juni 2017.
Quelle: Eurostat, Bild: Markus Pfaff / Shutterstock.com
Platz 10: Großbritannien
Das Brexit-Votum hat das britische Wirtschaftswachstum deutlich geprägt: Die Konjunktur wurde dadurch stärker gebremst, als man zunächst dachte. Besonders der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor schwächelten. Tatsächlich lag das BIP der Briten mit 108 Prozent nur acht Prozent über dem EU-Durchschnitt. Zehnter Platz im Ranking.
Quelle: Eurostat, Bild: Heike / pixelio.de
Platz 9: Finnland
Nachdem die Wirtschaft im Jahr 2015 etwas schwächelte, nahm sie 2016 wieder Fahrt auf. Besonders Großprojekte wie die Biodieselraffinerie von Kaidi oder das Atomkraftwerk Pyhäjoki haben einen bedeutenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum geleistet. Mit einem BIP von 109 Prozent des EU-Mittelwertes erhält Finnland den neunten Platz.
Quelle: Eurostat, Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Platz 8: Belgien
Ein erfolgreicher Außenhandel und die Anzahl von Investitionen haben 2016 die belgische Wirtschaft besonders geprägt. Gemäß Schätzungen von Wirtschaftsexperten kann sich Belgien außerdem dank seines erfolgreichen Exporthandels und seiner offenen Ökonomie auf ein kleines Wirtschaftswachstum von bis zu 1,3 Prozent im Jahr 2017 freuen. Mit einem Wert von 118 Prozent lag Belgiens BIP 18 Prozent über dem EU-Durchschnitt, damit landet das Land auf Platz 8.
Quelle: Eurostat, Bild: istock / Yuriy Kirsanov

Platz 7: Deutschland
Deutschland gilt schon lange als stärkste Volkswirtschaft der Eurozone. Zum wiederholten Male konnte die deutsche Wirtschaft zulegen und erreichte 2016 ein Plus von 1,9 Prozent. Die hohen Einnahmen und geringen Staatsausgaben sind dabei wichtige Faktoren. Auch die Arbeitslosenrate ist derzeit so niedrig wie nie zuvor. 123 Prozent des durchschnittlichen EU-BIP - siebter Platz im Ranking.
Quelle: Eurostat, Bild: Christian Müller / Shutterstock.com

Platz 6: Schweden
Schweden schrammt mit einem BIP von 125 Prozent des EU-Durchschnittes knapp an den Top 5 vorbei. 2016 wuchs die Wirtschaft in Schweden um 3,3 Prozent. Zu verdanken haben die Schweden dies vor allem dem Wohnungsbau und dem privaten Konsum. Auch konnte im Import eine Zunahme um knapp fünf Prozent erfasst werden. Sechster Platz im Ranking.
Quelle: Eurostat, Bild: istock/Alessandro Rizzolli
Platz 5: Dänemark
Dänische Unternehmen sind gekennzeichnet durch starke Spezialisierungen und Beteiligungen an anspruchsvollen Nischenmärkten. Große Unternehmen finden sich vor allem in der Schifffahrts-, Lebensmittel- und der Brauereibranche. Weitere Bereiche von besonderer Bedeutung sind Elektronik, Maschinenbau und Pharma. 2016 konnten die Dänen ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent verzeichnen und erhalten mit 125 Prozent des Mittelwertes der EU den fünften Platz.
Quelle: Eurostat, Bild: Windrose / pixelio.de

Platz 4: Österreich
Anfang des Jahres 2016 ist in Österreich eine Einkommenssteuerreform in Kraft getreten, die die private Kaufkraft kräftig angestoßen hat. Als Folge ergab sich ein Wirtschaftswachstum, das sich vor allem auf höhere Konsumausgaben zurückführen lässt. Zudem haben Unternehmen vermehrt in Maschinen, Ausrüstungen und Fahrzeuge investiert. Mit 126 Prozent des EU-Durchschnittes erhält Österreich den vierten Platz.
Quelle: Eurostat, Bild: PavleMarjanovic / Shutterstock.com

Platz 3: Niederlande
Die wirtschaftliche Entwicklung der Niederlande zeigte erneut positive Werte. Mit 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum lag die Entwicklung zum dritten Mal in Folge im positiven Bereich. Zurückführen lässt sich das vor allem auf die Entwicklung von Privatkonsum und Investitionen. Mit 128 Prozent des Mittelwertes der EU fungierten die Niederlande 2016 als das Land mit dem drittgrößten BIP innerhalb der Staatengemeinschaft.
Quelle: Eurostat, Bild: jan kranendonk / Shutterstock.com

Platz 2: Irland
Zwischen 1995 und 2015 ist Irlands Wirtschaft stärker als die eines jeden anderen EU-Staates gewachsen. 2015 lag Irlands BIP um 48,5 Prozent höher als das von Deutschland. Dafür verantwortlich ist die dynamische Wirtschaftspolitik, das hohe Preisniveau sowie der starke Import. Mit 177 Prozent übertraf Irlands BIP den EU-Durchschnitt um 77 Prozent und erhält den zweiten Platz.
Quelle: Eurostat, Bild: Joe Gough / Shutterstock.com
Platz 1: Luxemburg
Luxemburg zählt innerhalb der EU zu den Ländern mit dem größten Wirtschaftswachstum. 2016 konnte eine positive Entwicklung von satten 4,2 Prozent erfasst werden. Mit einem BIP-Wert von 267 Prozent über dem EU-Durchschnitt setzte sich das Land mit großem Abstand an die Spitze. Begründen lässt sich das vor allem mit der hohen Anzahl an "ausländischen" Beschäftigten, die zwar zur Wirtschaftslage beitragen, aber nicht zur luxemburgischen Bevölkerung gezählt werden. Platz eins im Ranking.
Quelle: Eurostat, Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de
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