Aumann: Diese Strategie bietet sich jetzt an


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Aumann: Diese Strategie bietet sich jetzt an

Aumann legt in der kommenden Woche die Q2-Zahlen 2026 vor. Mit Quartalszahlen konnte der Maschinenbauer zuletzt aber kaum noch punkten.

Für die Aumann-Aktionäre stehen wichtige Termine an: Am 13. August präsentiert das Unternehmen die Halbjahreszahlen und am 28. August steht die Hauptversammlung auf der Agenda. Stimmen die Anteilseigner dem Dividendenvorschlag zu, wird die Ausschüttung von insgesamt 1,11 Euro je Aktie, bestehend aus regulärer Dividende über 0,25 Euro/Aktie und 0,86 Euro/Aktie in Form einer Sonderdividende, am 2. September fällig.

Hohe Dividendenrendite

Eine Dividendenrendite von fast 8 Prozent ist eine hohe Hausnummer. Ein beträchtlicher Teil davon kann zudem steuerfrei ausgeschüttet werden. Wobei: Steuerfrei ist nicht ganz richtig, die Steuerschuld wird für den Aktionär lediglich nicht sofort fällig. Sie ist dann bei einem späteren Verkauf der Papiere zusammen mit einem etwaigen Kursgewinn zu versteuern. Ändert aber nichts daran, dass die Aktie zumindest bis zur Ausschüttung einen Kaufanreiz bietet.

Spannung vor Q2-Zahlen

Wer überlegt, die Aktie noch vor der Hauptversammlung zu kaufen, sollte aber vielleicht noch die Quartalszahlen abwarten. Denn was das Unternehmen im ersten Quartal zu vermelden hatte, war nicht ganz so erfreulich: Im Q1 sank der Umsatz um über 38 Prozent auf 37,3 Mio. Euro und das EBITDA verminderte sich um über 39 Prozent auf 4,0 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte Aumann das Umsatzziel von rund 160 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge soll in einer Range zwischen 6 und 8 Prozent liegen.

Fazit

Aumann hat für die Aktionäre durchaus etwas zu bieten. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist gering und die Liquidität im Unternehmen hoch. Hieran lässt Aumann die Aktionäre durch Rückkaufangebote und Dividenden auch regelmäßig teilhaben. Operativ jedoch läuft es auch aufgrund der Abhängigkeit von der Automobilbranche noch nicht rund. Zwar hat das ifo-Institut eine deutliche Stimmungsverbesserung in der Automobilindustrie festgestellt, um von einem Stimmungsumschwung zu sprechen, ist es aber noch viel zu früh. Technisch befindet sich das Papier seit März 2025 in einem mittelfristigen und recht breiten Aufwärtstrendkanal, der von der 200-Tage-Linie am unteren Rand gestützt wird.

Operativ deutlich besser läuft es bei Daldrup & Söhne. Das Unternehmen verzeichnet einen starken Auftragseingang, der ab 2027 zu einer deutlich höheren Umsatz- und Ertragsdynamik führen sollte: zum Artikel

Eine deutliche Wachstumsbeschleunigung , dies aber bereits im zweiten Halbjahr, ist auch bei NAGA angekündigt. Das könnte auch der Aktie neuen Rückenwind verleihen: zum Artikel

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Erstellung am 06.08.26 um 10:35 Uhr.

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