Bastei Lübbe: Das ist jetzt zu beachten


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Bastei Lübbe: Das ist jetzt zu beachten

Bastei Lübbe hat im ersten Quartal 2026/27 trotz Umsatzanstieg einen Rückgang beim EBIT verbucht. Nach der Gewinnenttäuschung im Vorjahr sind Anleger „not amused“.

Der Publikumsverlag Bastei Lübbe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (per 31.3.) in einem herausfordernden Marktumfeld den Umsatz um 7 Prozent auf 24,6 Mio. Euro gesteigert. Das ist die gute Nachricht. Es gibt aber noch eine schlechte: Denn das EBIT sank ungeachtet des erhöhten Geschäftsvolumens auf 1,1 Mio. Euro (zuvor: 1,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis verminderte sich auf 0,7 Mio. Euro (zuvor: 0,8 Mio. Euro).

Galoppierende Materialkosten

Der Gewinnrückgang muss noch keine echte Indikatorfunktion für das Gesamtjahr haben. Bei Bastei Lübbe sind das zweite und dritte Quartal saisonal bedingt die beim Ergebnis deutlich stärkeren Abschnitte. Dennoch sticht der deutlich um 17 Prozent auf 12,4 Mio. Euro erhöhte Materialaufwand heraus. Das Unternehmen begründet diese Entwicklung mit gestiegenen Druckkosten im Zusammenhang mit dem Bestandsaufbau bei den Neuheiten.

Déjà vu für Anleger

Das ist zwar nachvollziehbar, erinnert jedoch stark an die Vorjahresentwicklung. Denn auch dort schlugen gestiegene Druckkosten ins Kontor. Im Geschäftsjahr 2025/26 verfehlte das Unternehmen die EBIT-Ziele krachend und landete am Ende bei 9,3 Mio. Euro – nach 17,1 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Umsatz wiederum gelang ein Zuwachs um fast 4 Prozent auf 118,4 Mio. Euro. Diese Parallelität legt den Schluss nahe, dass Bastei Lübbe die Materialkosten noch immer nicht im Griff hat.

Fazit

Nach nur einem Quartal ist die Aussagekraft für das Gesamtjahr noch gering. Die Geschäftsziele für 2026/27, im Rahmen derer ein Umsatz zwischen 118 und 122 Mio. Euro sowie ein EBIT von 10 bis 12 Mio. Euro eigefahren werden soll, sind weiterhin erreichbar. Allerdings werden Anleger bei Vorlage der Halbjahresergebnisse am 5. November noch genauer auf den Ertrag und die Margenentwicklung schauen. Ohne neue, fundamental belastbare Impulse seitens des Unternehmens scheint die Fantasie begrenzt. Die technische Unterstützung bei 6,30 Euro könnte sogar noch einmal getestet werden.

Bei JDC stehen die Halbjahreszahlen noch an und die Erwartungen gehen eher in Richtung eines dynamischen Wachstums. Kann das Unternehmen dies bestätigen, könnte das den entscheidenden Schub liefern, um eine sehr vielversprechende Chartformation zu vollenden: zum Artikel

Sehr gute Nachrichten gibt es indes von Pyrum, denn das Unternehmen konnte eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer gewinnen. Inzwischen hat auch die Aktie endlich reagiert, was aber erst der Anfang sein dürfte, sofern der Hochlauf der Produktion wie geplant gelingt. Die Industriekunden scheinen diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich zu sein: zum Artikel

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Erstellung am 10.08.26 um 11:50 Uhr.

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