Iran-Krieg im Blick: DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen in Grün -- VW: Modellpalette soll schrumpfen -- SK hynix, SpaceX, Tesla, Meta, Bayer, Siemens Energy, DEUTZ, Plug Power im Fokus
Mögliche Entlastung für die Mercedes-Benz-Aktie nach Gerichtsurteil. Wie Infineon die Wende im Halbleiterzyklus nutzt. Kehrtwende im Übernahmepoker um easyJet - Apollo überbietet Castlelake. Bitcoin erholt sich weiter vom Zwischentief. Salzgitter und voestalpine erhalten Rückenwind durch Hochstufungen. Deutsche Telekom: JPMorgan sieht historische Bewertungslücke.
Nachdem der DAX mit einem kleinen Verlust eröffnet hatte, wechselte er im weiteren Verlauf in einer engen Spanne mehrfach das Vorzeichen. Letztlich schloss er 0,20 Prozent leichter bei 25.067,09 Punkten.
Nach der Erholung des DAX am Donnerstag tendierte der Leitindex am Freitag verhalten, da die Signale aus Asien und vom Ölmarkt uneinheitlich ausfallen - steigende asiatische Börsen standen wieder leicht anziehenden Ölpreisen gegenüber. Insgesamt fällt die Wochenbilanz negativ aus, nachdem der Iran-Konflikt erneut in den Vordergrund gerückt ist und die Ölpreise spürbar nach oben getrieben hat.
Dabei hatte der DAX am Wochenanfang noch ein neues Rekordhoch von rund 25.900 Punkten markiert, bevor er zwischenzeitlich auf etwa 24.830 Punkte zurückfiel. Immerhin gelang dem Index eine leichte Stabilisierung, sodass er sich wieder oberhalb seiner 21-Tage-Linie, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt, behaupten konnte.
Trotz der militärischen Eskalation bemühen sich die USA und der Iran laut Angaben der US-Regierung offenbar weiterhin um eine diplomatische Beilegung des Konflikts, wobei technische Gespräche fortgesetzt würden. Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch Berichte US-amerikanischer Medien, wonach Israel Washington vor einem angeblichen Anschlagsplan iranischer Führungskreise gegen Präsident Trump gewarnt haben soll.
Mit der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran sind die Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus Berichten entsprechend wieder zurückgegangen. Lediglich 22 Schiffe haben die Meerenge am Donnerstag passiert, wie Daten des Anbieters Kpler zu entnehmen ist, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Am Mittwoch haben die Transite demnach noch bei 30 gelegen.
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Der EURO STOXX 50 kämpfte sich nach einem negativen Start vorübergehend an die Nulllinie vor, bevor er wieder auf rotes Terrain fiel. Schlussendlich beendete er den Handelstag 0,23 Prozent tiefer bei 6.269,97 Punkten.
Für Zurückhaltung sorgte der wieder aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten, obwohl schon wieder "technische Gespräche" zwischen dem Iran und den USA stattfinden sollen. Vor dem Wochenende halten sich die Anleger zurück.
"An den Aktienmärkten drängt sich nun neben Konjunkturdaten und geopolitischen Einflüssen die Berichtssaison für das zweite Quartal in den Vordergrund", sagte zudem Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank laut dpa. "Wirklich Fahrt nimmt der Zahlenreigen ab Dienstag auf, wenn vier Großbanken berichten und den Tenor für die Märkte setzen."
Tendenziell stützende Impulse kamen aus dem Chip-Sektor. Für Beruhigung sorgten Berichte über weiterhin hohe Investitionspläne in die KI-Infrastruktur.
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So eröffnete der Dow Jones Industrial im Plus und setzte sich nach einem Abstecher auf rotes Terrain wieder in der Gewinnzone ab. Er beendete die Handelswoche mit einem Aufschlag von 0,29 Prozent bei 52.637,01 Punkten.
Marktteilnehmer sprachen insgesamt von Zurückhaltung vor dem Wochenende und bevor in der kommenden Woche die US-Berichtssaison Fahrt aufnimmt. Wichtige US-Daten standen zum Wochenausklang nicht auf der Agenda. Keine neuen Entwicklungen gibt es auch im USA/Iran-Krieg.
In der kommenden Woche werden die US-Banken den Startschuss in die Berichtssaison geben. Am Dienstag legen JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs, Wells Fargo und Citigroup ihre Quartalszahlen vor.
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So gewann der Nikkei 225 in Tokio letztlich 1,20 Prozent auf 68.557,73 Punkte hinzu.
Auch auf dem chinesischen Festland war ein Minus zu sehen: Der Shanghai Composite gab um 1,00 Prozent auf 3.996,16 Zähler nach.
Der Hang Seng verbuchte unterdessen Gewinne mit einem Aufschlag von letztlich 0,60 Prozent auf 24.175,12 Einheiten.
Die asiatischen Aktienmärkte notierten zum Ende der Handelswoche mehrheitlich fester, wobei vor allem Technologie- und Halbleiterwerte den Aufwärtstrend anführten. Die zuletzt verschärfte Lage im Nahen Osten schien an den Börsen kaum noch eine Rolle zu spielen, da sich die Situation dort offenbar etwas entspannt hat. Unterstützung erhielten die Kurse zudem durch den Rückgang des Ölpreises auf rund 76 Dollar, nachdem dieser zuvor noch bei etwa 80 Dollar gelegen hatte.
Die Kursentwicklung deute InTouch Capital Markets zufolge darauf hin, "dass sich die Märkte an einen andauernden Konflikt auf niedrigem Niveau zwischen den USA und dem Iran gewöhnen", wie Dow Jones Newswires berichtete. Gleichzeitig rückte am Markt erneut die langfristige Wachstumsstory rund um Künstliche Intelligenz in den Vordergrund, nachdem sich zuletzt eher wechselhafte Stimmungen abgewechselt hatten. Anlass dafür war die Ankündigung von Micron Technology, die eigenen Investitionen in die US-Speicherchipfertigung bis zum Jahr 2035 auf etwa 250 Milliarden Dollar auszuweiten. Diese Nachricht wurde von Händlern als klares Signal für ein anhaltendes KI-getriebenes Investitionsklima gewertet.
Der deutsche Leitindex tendierte am Freitag abwärts.
Der TecDAX war hingegen etwas fester gestartet und ging letztlich mit einem moderaten Plus von 0,37 Prozent bei 3.838,60 Zählern aus der Sitzung.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag in Rot.
Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag schlussendlich höher.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite war negativ gestartet und konnte sich zunächst nicht für eine Richtung entscheiden. Schlussendlich setzte auch er sich im positiven Bereich fest und ging 0,29 Prozent stärker bei 26.281,61 Zählern in den Feierabend.
Vor dem Wochenende schlossen die Börsen in Fernost mit verschiedenen Vorzeichen.
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